In diesem Schuljahr sind wir Paten der 1b.
Im September gab es eine "Kennenlernaktion", bei der wir gemeinsam Herbstblätter sammelten.
herbst 8b 1

herbst 8b 2

herbst 8b 3

Ab Oktober nahmen wir am Zeitungsprojekt des Schwarzwälder Boten teil. Methat und Valeria besuchten die Auftaktveranstaltung in Neubulach mit Frau Meßner und kamen sofort in die Zeitung!
zisch 8b

Im Rahmen des Zeitungsprojektes schrieben wir verschiedene Artikel. Ein Artikel ging über eine Aktion mit unseren Patenkindern aus Klasse 1, die wir Ende Oktober durchführten.
Hier ist der Artikel, zusammengestellt aus dem, was Neslisah, Maik, Methat und alicia geschrieben haben:

Thema: Patenaktion der Zellerschule / Vorleseaktion im Rahmen der Patenaktion

Ganz aufgeregt und erwartungsvoll schauen die Erstklässler der 1b auf die „Großen“, die heute im Ruheraum der Zellerschule vor ihnen stehen. Es ist für alle, die Kleinen und die Großen aus der 8b, ein besonderer Tag: es soll vorgelesen werden! Diese Aktion ist für die 8b Teil der Vorbereitung auf die Projektprüfung, für beide, Erst- und Achtklässler ist es Teil der Patenaktion, die sich bei den Großen und den Kleinen durch das ganze Schuljahr zieht. Dabei sollen die Achtklässler die Erstklässler dabei unterstützen, sich immer besser im Schulleben zurechtzufinden. Die Großen dienen als Ansprechpartner in der Hofpause und helfen mit bei gemeinsamen Projekten, wie z.B. der Vorleseaktion. Zwei Wochen hat sich die 8b auf die Vorleseaktion vorbereitet, eine Geschichte ausgewählt, Vorleser bestimmt, passende Geräuschinstrumente ausgesucht und zu jeder Szene der Geschichte ein Bild gemalt. Am Vorlesetag erzählten die Achtklässler dann den neugierigen und aufmerksamen Erstklässlern die afrikanische Geschichte „Bittere Bananen“.

Vorleseaktion Zellerschule 8 5

In verschiedenen Abschnitten trugen 4 Leser die Geschichte vor. Sie wurde untermalt mit passenden Geräuschen und Bildern, die an dazugehörenden Stellen gezeigt wurden wie ein lebendiges Bilderbuch. Einige Schüler aus der 1b fanden dabei den Regenmacher besonders interessant. Nach der Vorleseaktion sang Frau Meßner, die Klassenlehrerin der 8ten Klasse, noch ein afrikanisches Lied.
vorleseaktion 8 6
Anschließend trafen sich Gruppen aus Großen und Kleinen in verschiedenen Räumen, wo die Großen den Kleinen aus ihren Lieblingsbüchern vorlasen, die die Kleinen von zu Hause mitgebracht hatten.
Vorleseaktion Zellerschule 8 2
Vorleseaktion Zellerschule 8 3
Vorleseaktion Zellerschule 8 4
Wir haben nach der Aktion unsere Lehrer und Mitschüler dazu befragt. Frau Specht, die Klassenlehrerin der 1b, meinte: „Mir gefiel die Aktion sehr gut. Es war für die Erstklässler und mich eine gute Erfahrung.“ Mert aus der 1b sagte: „Mit hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich habe alles verstanden“. Frau Meßner, Klassenlehrerin der 8ten, meinte: „Die Zeit mit der Patenaktion hilft nicht nur den Kleinen, sie ist auch bei den Großen gut investiert.“

Andere Schüler haben im Rahmen der Aktion "Zeitung in der Schule" andere Artikel verfasst:

Warum wurde die Mittagspause an der Zellerschule verkürzt?

Früher an der Zellerschule war die Mittagspause von 12.35 Uhr bis 13.25 Uhr. Aber seit diesem Schuljahr ist sie verkürzt worden, die Mittagspause geht jetzt nämlich nur noch von 12.35 Uhr bis 13.15 Uhr! Wir haben nachgehakt bei unserem Konrektor Herrn Schneider. Eine unserer vielen Fragen war: Warum wurde die Mittagspause überhaupt verkürzt? Herr Schneider begründete: „Früher, als die Mittagspause noch länger war, war das Problem, dass die Grundschüler Pause hatten, wenn die Werkrealschüler noch Unterricht hatten, und wenn die Grundschüler wieder Unterricht hatten, hatten die Werkrealschüler Pause. Es gab unterschiedliche Zeitraster. Weil wir eine Gemeinschaftsschule sind, brauchen wir 7 gleiche Zeitstunden. Daher wurde die Mittagspause verkürzt.“ Die Schüler der Werkrealschule finden es schade, dass es für das geliebte fast-food in der Mittagspause nun nicht mehr reicht. Dazu Herr Schneider: „die 5t Klässler dürfen ohnehin nicht in die Stadt.“ Herr Schneider ist mit dem Ergebnis persönlich zufrieden.

Valeria Lanza und Fatlinda Sefiu




Die Vorbereitungsklasse

In unserer Schule gibt es seit 1988 eine VKL Klasse. Die Kinder, die dorthin kommen, müssen erst Deutsch lernen, dann werden sie so schnell wie möglich in eine normale Klasse integriert. In diesem Jahr sind das ungefähr 20 Schüler. Die Klassenlehrerin ist Frau Burca-Micu. Manche Kinder kommen aus Afghanistan, ein paar aus Kroatien, aus Kenia und weiteren verschiedenen Ländern. Es ist schwer für sie, manchmal fühlen sie sich traurig, aber sie müssen es schaffen! Frau Burca-Micu hat uns zum Interview zur Verfügung gestanden und unsere Fragen beantwortet. „Es ist nicht leicht, mit den Kindern zu arbeiten, aber auch schön. Die meisten können gar nicht deutsch sprechen, wenn sie hierher kommen und auch kein Englisch“, sagt Frau Burca-Micu. Heute sehen ihre Schüler glücklich aus und wir haben auch mit ihnen gesprochen. „An Anfang war es schwer für mich. Ich war auch traurig und manchmal wollte ich gar nichts mehr tun. Aber ich habe mich motiviert, weil ich an meine Zukunft denke und ich habe gearbeitet und geschafft. Ich muss noch weiterarbeiten, damit ich in eine normale Klasse kommen kann, aber es wird schon gut“ sagt uns ein 13jähriges Mädchen. Manche Kinder arbeiten auch zu Hause, andere sind damit zufrieden, was sie in der Schule lernen. Es sind Kinder mit ganz verschiedenem Wesen und Denken.

Luiza Saman

Im Dezember unternahmen wir mit Frau Meßner und Herrn Schwarz einen Ausflug nach Stuttgart auf den Weihnachtsmarkt.
8b weihnachtsmarkt 1
8b weihnachtsmarkt 2